Ladentisch-Update

Ab 12.03.2021 wieder jeden Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Im Zuge der heute in Kraft tretenden Corona-Lockerungen öffnen auch wir unsere Pforten endlich wieder: Ab diesem Freitag (12.) sind wir an unserem Ladentisch wie gewohnt für euch da – von 8.00 bis 14.00 Uhr! Donnerstags bleibt der Ladentisch weiterhin geschlossen.

Denkt dran: Auch wenn ein Ladentisch-Besuch möglich ist, müssen wir die Hygienevorschriften unverändert streng im Blick behalten – das heißt: Maske auf, Abstand wahren, Hände desinfizieren! Wir werden uns wie auch zuletzt optimal auf euren Besuch vorbereiten und vorsichtshalber entsprechende Hygieneutensilien bereitstellen. So oder so: Wir freuen uns sehr darauf, euch wiederzusehen!

Vorstellungsrunde: Maria Reinert

Maria ist seit November letzten Jahres für uns als Außendienstlerin tätig. Die gelernte Einzelhändlerin, die auch einige Jahre in Italien gelebt hat, konnte vor allem im Luxusbereich viel Verkaufserfahrung sammeln – u. a. in Düsseldorf bei Louis Vuitton.

Erste Außendienst-Luft schnupperte Maria bei Wellendorff in Pforzheim, ehe sie zuletzt auch für Hirsch in diesem Bereich unterwegs war. Etwas anderes kann sich Maria nicht mehr vorstellen; zu liebgewonnen hat sie ihren Außendienst-Job. Die ungebrochene Begeisterung dafür fußt sicher auch auf ihrer ohnehin positiven Lebenseinstellung: „Ich bin gerne unter Menschen, allgemein eine aufgeschlossene Person, eben ein Teamplayer. Das kommt mir als Außendienstlerin natürlich sehr entgegen“, so Maria, die nun als Flume-Außendienstlerin ihr neues berufliches Kapitel aufgeschlagen hat.

Maria ist Expertin rund um unsere Happel-Lederbänder. Gerade in den letzten Wochen und Monaten hat sich erneut gezeigt, wie beliebt unsere Eigenmarke bei den Kunden ist. Ihr habt Fragen an Maria, interessiert euch auch für unser Happel-Verkaufssystem? Dann meldet euch bei ihr entweder telefonisch (+49 151 54029225) oder per Mail (m.reinert@flume.de).

Flume verbindet - über Jahrzehnte und Orte hinweg!

Wir gratulieren zum 90. Geburtstag von Uhrmachermeiste Adi Bader.

Heute möchten wir uns einmal Zeit nehmen, um einen Mann mit ein paar Worten gebührend zu feiern, der nicht nur ein großes persönliches Schicksal hinter sich hat, sondern auch mit unserem Unternehmen eng verwoben ist: Adi Bader! Der Uhrmachermeister wird am heutigen Mittwoch 90 Jahre alt.

Herr Bader ist gebürtiger Kölner und lebt inzwischen in einem Altersheim in Düsseldorf. Das hat ihn in den vergangenen Jahren jedoch nicht davon abgehalten, weiterhin seiner Leidenschaft nachzugehen und Uhren zu reparieren – die erforderlichen Ersatzteile dafür bestellte er stets bei uns! Er ist in seinem Leben viel herumgekommen, lebte in Deutschland, Frankreich und Israel – und blieb Flume doch immer treu. Seit den 1960er-Jahren kaufte er (und kauft noch immer) sein gewünschtes Zubehör bei uns ein. Solch eine Treue erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit, macht uns fast sprachlos!

Dass Adi Bader bis heute eine so beispielgebende Motivation für seinen Beruf an den Tag legt, ist mit einem Blick auf seine Familiengeschichte nicht unbedingt selbstverständlich. Er überlebte das menschenverachtende Nazi-Regime und damit den Holocaust, verbrachte eine unvorstellbare Zeit als verstecktes Kind in Belgien …

Sein reiches Leben und unfassbares Schicksal, die große Liebe zum Uhrmacherhandwerk und seine jahrzehntelange Flume-Bindung – das alles ist es wert, heute ganz fest an Herrn Bader zu denken und unsere Glückwünsche nach Düsseldorf zu schicken!

Alles Liebe und Gute, Herr Bader!

Der Nachwuchs zählt - damals wie heute!

Vor ein paar Wochen erreichte uns die Nachricht eines jungen Uhrmachers, der sich derzeit eine eigene Werkstatt aufbaut – dafür durchforstete er auch die Uhrmacherwerkstatt seines Großvaters … und entdeckte ein altes, eingerahmtes Dokument, das der Großvater seinerzeit in seinem Laden an der Wand hängen hatte! Das Dokument stammt von der sogenannten ‚Rudolf Flume Gedächtnis-Stiftung‘, die ehemals einen ‚Prämienschein für besondere Fachleistungen‘ vergab und damit zur ‚Förderung des Nachwuchses im Deutschen Uhrmachergewerbe‘ beitragen wollte. Auch noch Jahrzehnte später – und gerade jetzt in der schwierigen Coronazeit – ist uns bewusst, wie elementar die stetige Stärkung des Uhrmachernachwuchses ist. So fördern wir unter anderem seit vielen Jahren die Ausbildungsoffensive im Uhrmacherhandwerk – und knüpfen gewissermaßen an die traditionsreiche Flume-Nachwuchsförderung an.